3. Spieltag: HSG Hohenlimburg - TVA 32:27

TVA-Damen verlieren zweites Auswärtsspiel
Stirnberg: 32 Gegentore sind einfach zu viel
Arnsberg.
(bg) Auch im zweiten Auswärtsspiel gab es für die Verbandsliga-Handballerinnen des TV Arnsberg, die auf Natalie Gründler verzichten mussten, keine Punkte.
Frauen Verbandsliga
HSG Hohenlimburg - TV Arnsberg 32:27 (18:10).
Die Schützlinge von Trainer Guido Stirnberg liefen von Beginn an einem Rückstand hinterher und kamen nie für einen Punktgewinn in Frage. Bis zum 4:4 (7.) war noch alles imLot, doch als die Hohenlimburger Damen mit ihrer offensiven Abwehr die ersten Ballgewinnen verzeichneten und dank einiger strittiger Schiedsrichterentscheidungen auf 8:4 davonzogen, hoffte Stirnberg vergeblich auf eine Gegenreaktion:
Unsere Deckung hat nicht dicht genug gestanden.
Zur Pause betrug der Rückstand bereits acht Tore. Als Hauptschützin Uta Heidenreich auf 16:21 (40.) verkürzte, schien eine Wende möglich. Doch Linde (9/5) verwandelte zwei Siebenmeter in Folge für die HSG und Pfeil sorgtemit zwei Kontertoren zum 25:16 (46.) für die Vorentscheidung. Die TVADamen konnten nur noch Ergebniskosmetik betreiben. 32 Gegentore sind einfach zu viel, ärgerte sich Stirnberg.
TVA: Steinberg (16. Ante); Heidenreich (9/2), Grüne (5/1), Grote (4), Dielitz (3), Gruttmann (3), Weiß (1), Erk (1), Küpper (1), Heickel, Topp.
Bauer-Sieben schlägt Arnsberg
Hohenlimburg, 27.09.2009, Lutz Risse
Hohenlimburg. Erleichterung bei den Handball-Damen der HSG Hohenlimburg, Enttäuschung bei den Herren. Während die Bauer-Sieben ihren ersten Saisonsieg feierte, ging das Team von Oliver Landsiedel leer aus.
Handball: Frauen, Verbandsliga: HSG Hohenlimburg TV Arnsberg 32:27 (18:10).
Geschafft! Ausgerechnet gegen den Ex-Oberligisten glückte den HSG-Damen der erste Saisonsieg, sind die allerersten Punkte in der Verbandsliga-Geschichte auf dem Konto. Ich hatte die ganze Woche über ein gutes Gefühl und bin natürlich heilfroh, dass es nicht getrogen hat, strahlte Trainerin Beate Bauer, die ihrer Mannschaft hohe taktische Disziplin und eine gute kämpferische Leistung bescheinigte. Wie schon gegen Brambauer verlief der Start nach erstem Abtasten (4:4, 7.) vielversprechend, zog die sehr offensiv deckende HSG nach ersten Ballgewinnen dank eines Doppelschlages von Daniela Pfeil und weiteren Toren der stark verbesserten Mandy Linde und Nadine Geitebrügge auf 8:4 davon. Spielmacherin Julia Pfeil erwies sich nicht nur als dynamische Organisatorin, sondern strahlte auch Tordrang aus. Lindes Hattrick zum 13:7 (20.) war ein weiteres Highlight einer ersten Halbzeit, die aus Hohenlimburger Sicht kaum besser hätte verlaufen können. Plötzlich war auch die Blockade bei Norma Bauer weg, steuerte sie in einer Phase, in der Daniela Pfeil mit Fußverletzung pausieren musste, drei Tore bei.
Natürlich wollten sich die Stirnberg-Schützlinge nicht abschießen lassen. Die hochgewachsene Heidenreich (9/2) und Grüne (5/1) bliesen zur Aufholjagd, und weil die HSG-Flügelspielerinnen Klonek und Geitebrügge allzu oft mit flachen Würfen scheiterten, zudem die Sonderbewachung für Julia Pfeil Unruhe in die Angriffszüge brachte, kam der TVA auf 21:16 (40.) heran. Doch genau in dieser kritischen Phase setzte die mit Antibiotika fit gemachte Linde zwei Siebenmeter, ließ Daniela Pfeil zwei Gegenstöße hintereinander zum 25:16 (46.) folgen. Damit war die Entscheidung gefallen, zumal es die Hohenlimburgerinnen schafften, ihr Polster bis zum 29:21 (52.) zu verteidigen und durch rasche Rückwärtsbewegung das Tempospiel des TVA geschickt bremste. Als Geitebrügge endlich von außen hoch in den Winkel zielte und das kostspielige 30:24 (55.) markierte, sprang Trainerin Beate Bauer begeistert von der Bank und riss jubelnd die Arme hoch. Zwei vereinshistorische Punkte waren endgültig eingefahren.
HSG: Ellermann (55. Schaffrin); Linde (9/5), Bauer (8/5), J. Pfeil (5), D. Pfeil (5), Geitebrügge (4), Klonek (1), Löwen, Schmacke.
Niederlage gegen Aufsteiger Hohenlimburg
Bericht: Elena Gruttmann
HSG Hohenlimburg -TV Arnsberg 32:27
Im Auswärtsspiel am Samstagabend konnte unsere erste Damenmannschaft die hervorragende Leistung des vergangenen Spiels nicht erneut abrufen und verlor deutlich gegen den Aufsteiger aus Hohenlimburg.
Das war deutlich: Von Anfang an standen wir vollkommen neben uns, nichts war von der Entschlossenheit des vergangenen Spiels (40:23 Sieg gegen PSV Recklinghausen) zu sehen. Vor allem unsere Abwehrleistung machte uns dabei zu Beginn zu schaffen, es herrschte keine Absprache, so dass die Hohenlimburgerinnen immer wieder einfache Tore erzielen konnten.
Auch unser Tempospiel nach vorne konnte nicht deutlich genug gespielt werden, da wir durch die sehr offensive Deckung der Gegner stark verunsichert wurden. So verlor man die erste Halbzeit mit 19:10.
Erst in Halbzeit zwei wachten wir auf. Auch unsere Deckung wurde offensiver und somit konsequenter. Langsam schafften wir es mit einer 5:1 Deckung der HSG die Wege zu verstellen, konnten so durch mehrere Ballgewinne schneller nach vorne spielen und punkten. So verkürzten wir in dieser Phase den Abstand auf fünf Tore.
Leider konnte der Abstand durch insgesamt viele fragwürdige Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns nicht weiter verringert werden. Doch haben wir unsere Chance insgesamt schon deutlich in der ersten Halbzeit verschlafen, so dass wir es mit einer größtenteils schlechten Leistung nicht schafften, der HSG entschieden genug entgegenzutreten.
Vorbericht 1. Damen zum Spiel HSG Hohenlimburg TV Arnsberg / 26.09.09 um 16.45h
Nach dem deutlichen Sieg gegen die 2. Mannnschaft des PSV Recklinghausen, steht nun das Spiel beim Landesligaaufsteiger aus Hohenlimburg an. Diese stehen nach den ersten zwei Niederlagen schon mächtig unter Druck und wollen mit Sicherheit und aller Macht, die ersten zwei Punkte gegen uns einfahren. Daher gilt es mit voller Konzentration und absoluten Siegeswillen die Reise in den Kreis Hagen anzutreten. Denn das Hohenlimburger Team, welches einen Durchmarsch von der Bezirks- bis in die Verbandsliga geschafft hat, ist für seine Willensstärke und Kampfbereitschaft über 60 Minuten bekannt. Wichtig für uns wird es daher sein, mit der richtigen Einstellung ins Spiel zu gehen, das Tempo über 60 Minuten hoch zu halten und in der Defensive gut zu arbeiten, ohne zu viele einfache Fehler zu machen. Ferner müssen wir natürlich auch unsere spielerische Entwicklung voran treiben, um motiviert in die nächsten Spiele gehen zu können. Vorausgesetzt wir können in Hohenlimburg das Spiel zu unseren Gunsten gestalten, stehen nämlich in den nächsten zwei Partien, richtungweisende Spiele auf dem Programm. Mit dem VFL Brambauer und dem TuS Jahn Dellwig, haben wir direkt zwei Meisterschaftsfavoriten zu Gast in der Rundturnhalle, bevor es dann in die vierwöchige Herbstpause geht. Zuerst müssen wir aber die schwierige Aufgabe in Hohenlimburg lösen. Voraussichtlich werden wir, bis auf Magarethe von Lehmden (beruflich verhindert), mit der gleichen Mannschaft vom letzten Wochenende antreten können.
Zum 3. Spieltag: HSG Hohenlimburg - TVA gibt's unsererseits auch bereits diesen Vorbericht (s. auch TVArnsberg.de)
Vorbericht zum Spiel HSG Hohenlimburg - TV Arnsberg
Bericht: Guido Stirnberg
Nach dem deutlichen Sieg gegen die 2. Mannnschaft des PSV Recklinghausen, steht nun das Spiel beim Landesligaaufsteiger aus Hohenlimburg an.
Diese stehen nach den ersten zwei Niederlagen schon mächtig unter Druck und wollen mit Sicherheit und aller Macht die ersten zwei Punkte gegen uns einfahren. Daher gilt es mit voller Konzentration und absoluten Siegeswillen die Reise in den Kreis Hagen anzutreten. Denn das Hohenlimburger Team, welches einen Durchmarsch von der Bezirks- bis in die Verbandsliga geschafft hat, ist für seine Willensstärke und Kampfbereitschaft über 60 Minuten bekannt. Wichtig für uns wird es daher sein, mit der richtigen Einstellung ins Spiel zu gehen, das Tempo über 60 Minuten hoch zu halten und in der Defensive gut zu arbeiten, ohne zu viele einfache Fehler zu machen. Ferner müssen wir natürlich auch unsere spielerische Entwicklung voran treiben, um motiviert in die nächsten Spiele gehen zu können. Vorausgesetzt wir können in Hohenlimburg das Spiel zu unseren Gunsten gestalten, stehen nämlich in den nächsten zwei Partien, richtungweisende Spiele auf dem Programm.
Mit dem VFL Brambauer und dem TuS Jahn Dellwig, haben wir direkt zwei Meisterschaftsfavoriten zu Gast in der Rundturnhalle, bevor es dann in die vierwöchige Herbstpause geht. Zuerst müssen wir aber die schwierige Aufgabe in Hohenlimburg lösen. Voraussichtlich werden wir, bis auf Magarethe von Lehmden (beruflich verhindert), mit der gleichen Mannschaft vom letzten Wochenende antreten können.
2. Spieltag: TVA - PSV Recklinghausen II 40:23
So wars aus unserer Sicht:
Erstes Heimspiel = Erster Sieg :-) !
Gegen den Gegner aus Recklinghausen fuhr unsere erste Damenmannschaft ihren ersten Sieg in der neuen Verbandsliga-Saison ein.
Zu Beginn des Spiels lief leider nichts so, wie wir uns das vorgenommen hatten. Wir spielten vor allem in der Abwehr verkrampft auf. Auch unsicheres Passspiel nach vorne und fehlende Konsequenz im Torabschluss machten es uns zunächst schwer ins Spiel hineinzufinden und so führte der PSV nach fünf Minuten mit 0:3.
Doch durch eine konzentrierte Abwehrarbeit und bessere Torausbeute schafften wir es zur Mitte der ersten Halbzeit auf 9:9 auszugleichen. Von da an drehten wir das Spiel um, so dass bis zum Ende der ersten Halbzeit ein 19:10-Vorsprung herausgearbeitet werden konnte.
Doch mit Beginn der zweiten Halbzeit kam unsere Unsicherheit zurück, die letzte Konsequenz in Angriff und Abwehr fehlte; nach dreizehn Minuten stand es 24:18. Doch ließ man die Gäste aus Recklinghausen dennoch nicht wieder herankommen. Die Abwehr agierte schnell wieder sicherer, der PSV sah in seinen Angriffsbemühungen teilweise richtig hilflos aus.
Streckenweise haben mir vor allem unser gutes Tempospiel nach vorne und die Entschlossenheit im Abschluss gefallen. In den letzten fünfzehn Minuten des Spiels habe ich mit Freude festgestellt, dass auch unsere schnelle Mitte erfolgreich gespielt werden konnte: Wenn der PSV mal ein Tor gemacht hat, haben wir vier oder fünf Mal binnen Sekunden mit unserer schneller Mitte erfolgreich geantwortet.
Hervorzuheben ist die super Leistung von unserem Neuzugang Hannah Grote, die mit ihrer temporeichen Spielweise viel zum Erfolg beigetragen hat. Auch Elena Gruttmann konnte durch eine gute Leistung im Angriff und der Abwehr überzeugen. In ihrem ersten Spiel für den TVA machte auch Neuzugang Margarete von Lehmden durch eine starke Abwehrleistung auf sich aufmerksam.
Insgesamt hat uns das Spiel gezeigt, dass wir fit sind, guten und schnellen Handball spielen können und in der Abwehr richtig gut stehen können, wenn die Einstellung stimmt und man zusätzlich noch diszipliniert zu Werke geht. Dennoch dürfen wir nicht zu euphorisch werden, denn das Spiel hat uns auch gezeigt, dass wir noch Einiges zu tun haben und verbessern müssen, um beständiger im Spiel zu werden.
Tore: Melina Dielitz (3), Nadine Weiss (4), Uta Heidenreich (12/7), Hannah Grote (5), Natalie Gründler (3), Elena Gruttmann (7), Margarete v. Lehmden(1), Eva Heickel (1), Julia Grüne (1), Lisa Erk (2)
Bericht: Guido Stirnberg
So sahs der Gegner:
PSV II und HSC gehen leer aus
WAZ Vest, 20.09.2009, Britta Becker
TV Arnsberg - PSV Recklinghausen 40:23
Als absolut katastrophal beschrieb PSV-Trainer Jürgen Rogowski die Leistung seiner Verbandsliga-Handballerinnen beim TV Arnsberg. Dabei konnten die Gäste zu Beginn noch 3:0 in Führung gehen. Beim Stand von 7:7 (15.) nahm laut Rogowski das Unheil seinen Lauf: Wir hatten total die falsche Einstellung. Viel besser war Arnsberg nicht, aber wir waren einfach nur unkonzentriert und halbherzig bei der Sache. Die Gastgeberinnen bestraften jeden Fehlwurf und technischen Fehler der Recklinghäuserinnen mit einem Treffer, so dass sich der TV bis zur Halbzeit einen neun-Tore-Vorsprung herausspielen konnte (19:10). Arnsberg hat in der zweiten Hälfte wie in einem Rausch gespielt. Das war das reinste Schaulaufen, so ein enttäuschter PSV-Coach.
1. Spieltag: Teutonia Riemke II TVA 22:21
So wars aus unserer Sicht:
Erstes Spiel = (leider) erste Niederlage
Am gestrigen Sonntag unterlag unsere erste Damenmannschaft im ersten Saisonsspiel dem SV Teutonia Riemke II mit 22:21.
Das Spiel begann mit einer Schrecksekunde: Nach einem Foul verletzte sich Hannah Grote (Biss auf die Zunge), konnte jedoch noch in der ersten Hälfte wieder aufs Spielfeld zurückkehren. Unsere Mannschaft hielt gegen den ebenfalls gut besetzen Gegner aus Riemke lange Zeit mit, durch Tempohandball nach vorn gelang uns nach und nach ein Vorsprung von 12:16 zu Beginn der zweiten Halbzeit. Doch mangelnde Konzentration in unserer Abwehr und ein schnelles Spiel der Riemker über ihre Kreisläuferin, brachte den Gegner Mitte der zweiten Halbzeit wieder heran. Von da an gelang es uns nicht mehr, das Blatt wieder umzuwenden, am Ende verlor man unbefriedigend mit 22:21.
Bericht: Elena Gruttmann
So sahs der Gegner:

22:21-Heimerfolg über Absteiger TV Arnsberg.
Rundum gelungen, nannte Antje Krüger, Trainerin der Verbandsliga-Damen des SV Teutonia Riemke, den Saisonauftakt ihrer Mannschaft.
Gelungen und überraschend zudem, sorgten die Bochumerinnen doch bei ihrem 22:21 (11:13)-Erfolg gegen Oberliga-Absteiger TV Arnsberg in eigener Halle für einen Außenseitersieg.
Wir haben fast die ganze Partie über zurück gelegen, dann ist so ein Sieg umso schöner, meinte Antje Krüger. Erst in der 49. Spielminute konnten ihre Schützlinge erstmals eine Führung ergattern, bis dahin hatte Arnsberg konstant mit mindestens zwei Toren vorne gelegen. Bis dahin, befand befand SV-Betreuer Peter Lanfermann, hat uns die Abwehr im Spiel gehalten. Auch Yvonne Dietrich im Teutonen-Tor trug mit drei gehaltenen Siebenmetern zum Erfolg bei.
Trotz des Führungswechsels waren die Gastgeberinnen aber noch bis zur letzten Sekunde gefordert: Erst als Arnsberg kurz vor dem Schlusspfiff zwei aussichtsreiche Freiwürfe ins Leere feuerte, stand das Ende der spannenden Schlussphase und der gelungene Saisonauftakt der Bochumerinnen fest.
Riemke: Y. Detrich; Woker (6/2), Grotelaers (2), Kasperaviciene (2), Vogler (1), Güntner (2), Kuhn (1), Schulze-Happe (2), J. Dietrich
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